Wenn du dich auf das Fasten vorbereitest, ist es wichtig zu entscheiden, welche Art des Fastens du durchführen möchtest. Dies wird dir nicht nur helfen, die nötigen Dinge vorzubereiten. Sich rechtzeitig für eine bestimmte Art des Fastens zu verpflichten und zu wissen, wie man es angeht, wird dir helfen, auch bis zum Ende erfolgreich durchzuhalten.

Deinen Fastenplan auszusuchen ist eine sehr persönliche Entscheidung. Wir sind alle an unterschiedlichen Orten auf unserem Weg mit Gott und unsere ‚Geistlichkeit‘ sollte nie ein Grund zum Wettbwerb oder Vergleichen sein. Es gibt nichts, was bei einer Art des Fastens im Vergleich zu einer anderen ‚besonders geistlich’ wäre. Dein persönliches Fasten sollte schon etwas herausfordern, aber kenne deinen Körper, kenne deine Möglichkeiten und viel wichtiger: Suche Gott im Gebet und folge dem, was der Heilige Geist dich führt zu tun. Es ist auch wichtig, nicht alles das, was du isst oder was du nicht isst, den Mittelpunkt des Fastens warden zu lassen. Dies ist eine Zeit, in der du dich von deinen üblichen Verhaltensmustern befreien und näher zu Gott kommen kannst.

Unten sind einige Möglichkeiten und Variationen aufgelistet von verschiedenen Arten des Fastens, die du aussuchen kannst. Während du diese Informationen liest, denk darüber nach, wie dies zu deiner Situation und deinen Überzeugungen passen könnte. Fasten benötigt eine vernünftige Vorbereitung. Sollte es bei dir Gesundheitsrisiken jeglicher Art geben, suche vorher deinen Arzt auf – vor allem wenn du Medikamente einnehmen must, eine chronische Krankheit hast oder wenn du schwanger bist oder stillst.

Fasten von speziellen Nahrungsmitteln oder Aktivitäten

Diese Art des Fastens beinhaltet das Auslassen spezieller Sachen, Aktivitäten oder Gewohnheiten. Zum Beispiel kannst du dir aussuchen, kein rotes Fleisch, fast food, Fertigprodukte oder Süssigkeiten zu essen. Es schliesst auch das Auslassen von fernsehen oder spezieller Medien ein.

Das Fasten Daniels

Das Fasten Daniels ist ein grossartiges Modell, welches man befolgen kann und hat sich schon oft als extreme effektiv gezeigt, um den geistlichen Fokus wiederzugewinnen, körperliche Disziplin und Reinigung für Körper und Seele zu erlangen. Es ist wohl eine der meist genutzten Arten des Fasten. Trotzdem gibt es unter dem Begriff ‚Das Fasten Daniels‘ eine Reihe von Interpretationsmöglichkeiten. Im Buch Daniel können wir zwei verschiedene Zeiten entdecken, zu denen Daniel gefastet hat: Einmal in Daniel 1 und noch einmal in Daniel 10. Daniel 1 beschreibt, dass er Gemüse und Wasser zu sich nahm. Daniel 10 gibt zwar keine spezielle Liste von Nahrungsmitteln an, beschreibt aber, das Daniel keine fettreichen Nahrungsmittel sowie kein Fleisch und Wein zu sich nahm. Basierend auf diesen zwei Versen können wir erkennen, dass ähnliche Durchführungen und Variationen ein Fasten darstellen. Nochmals: Es gibt nichts, was bei einer Art des Fastens im Vergleich zu einer anderen ‚besonders geistlich’ wäre. Es ist wichtig, Gott im Gebet zu suchen und sich vom Heiligen Geist führen zu lassen.

Fasten mit Saft

Beim Fasten mit Saft warden keine festen Nahrungsmittel konsumiert, sondern Gemüsesäfte, Fruchtsäfte und Wasser.

Fasten mit Wasser

Beim Fasten mit Wasser werden keine Nahrungsmittel konsumiert und keine Flüssigkeiten ausser Wasser für eine Zeit. Extreme Vorsichtsmassnahmen sind hierbei einzuhalten und das Fasten mit Wasser sollte nur unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden.

Totales Fasten

Beim totalen Fasten wird nichts – keine Flüssigkeiten, feste Nahrung oder sogar Wasser konsumiert für eine gewisse Zeit. Wir empfehlen diese Art des Fastens nicht, da es sehr gesundheitsschädlich sein kein. Vor allem für einige Zeit die Aufnahme von Wasser auszulassen ist sehr gefährlich und gesundheitsschädlich.

Dauer und Umfang deines Fastens

Erwecken ist absichtlich konzipiert, flexible zu sein. So wie du im Voraus entscheiden solltest, welche Art des Fastens du beginnen möchtest, so ist es auch sehr wichtig im Voraus zu planen, wie lange und mit welchem Umfang du fasten möchtest. Einige Leute möchten gern 21 Tage fasten und aufhören mit einem speziellen 3-tage-Fasten am Ende. Andere wählen eine der drei Wochen aus oder fasten jeden zweiten Tag innerhalb der 21 Tage. Dies ist eine sehr persönliche Entscheidung und sollte im Gebet erwogen werden.